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Schulweg - Hausaufgaben für die Eltern!

Schulwegplan
Schulweg - Hausaufgaben für die Eltern!
Es ist bald soweit - "erster Schultag"! Für viele I-Dötzchens die ersten Schritte allein im Straßenverkehr. Damit Ihnen nichts passiert sollten sie vorbereitet sein. Bei der Auswahl des geeigneten Weges gilt: Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste!

Sie als Eltern wählen den besten Weg für Ihr Kind, der frühzeitig geübt werden sollte

Kinder sollen zu Fuß zur Schule gehen! Die Bewegung an der frischen Luft ist gesund und hält sie fit!

Als Fußgänger machen Kinder ihre ersten wichtigen Erfahrungen im Straßenverkehr. Doch sind Fünf- bis Sechsjährige den hohen Anforderungen im Straßenverkehr noch nicht gewachsen. Schrittweise sollten sie an richtiges Verhalten herangeführt werden - und so liegt es bei den Eltern ihr Kind bestmöglich auf den neuen Abschnitt in ihrem Leben vorzubreiten.

Jeder Schulweg ist anders!

Das gilt auch für den neuen Schulweg zur weitergehenden Schule mit dem Fahrrad!

Weitere Infos erhalten Sie, wenn sie auf die Unterpunkte klicken.

Der Schulweg

Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste. Umwege lohnen sich immer, wenn Gefahrenstellen damit ausgespart werden. Gut sind immer:

  • Ruhige Straßen durch Wohngebiete
  • Kreuzungen mit Fußgängerampeln
  • Straßen mit Gehwegen
  • Mittelinseln zum Überqueren von Straßen
  • Gut beleuchtete Straßen und Übergänge
Schulwegtrainig - ein "Spaziergang" reicht nicht.

Seien Sie ein Vorbild!

Der Schulweg sollte vor dem Schulstart mindestens fünf bis zehnmal mit dem Kind geübt werden. Dabei sollte richtiges Verhalten vorgeführt und besprochen werden. Dem Kind sollten alle Straßenüberquerungen gezeigt werden.

Dabei sollte es auch lernen, dass der mit den Eltern abgesprochene Weg eingehalten werden muss und es keine Alternative gibt. Kinder können Gelerntes oft noch nicht auf andere Situationen übertragen. Übern Sie deswegen auch Sondersituationen, wie einen Ampelausfall.

Kinder sollten ebenfalls wissen, dass Sie niemals mit einem Fremden mitgehen sollten.

Um die Übungen zu festigen, kann man die Rollen einmal tauschen. Lassen Sie sich von ihrem Kind einmal den Weg zeigen und erklären.

 

Kinder reagieren anders!

Kinder sehen, hören und erleben Verkehr anders als Erwachsene. Ihr Verhalten ist noch stark geprägt von äußeren Reizen. Selbst wenn sie eine Verkehrssituation im Grunde beherrschen, werden sie leicht so stark abgelenkt, dass sie überfordert sind. Sie sollten sich über die Grenzen der Fähigkeiten von kleinen Kindern im Klaren sein:

  • Kinder haben eine längere Reaktionszeit
  • Kinder können aufgrund ihrer Größe nicht über Hindernisse wie parkende Autos hinwegsehen
  • Kinder können Geschwindigkeiten schlecht einschätzen
  • Kinder lassen sich schnell ablenken
  • Kinder reagieren oft spontan und nicht voraussehbar.